Wild­warn­re­flek­tor für mehr Sicher­heit

Unser Ziel ist es, vie­le zu moti­vie­ren, ein mög­lichst weit ver­zweig­tes Stra­ßen­netz mit Wild­warn­re­flek­to­ren aus­zu­stat­ten, um die Wild­un­fäl­le zu redu­zie­ren. Jedes Leben, dass dadurch geschützt wird, ist es wert.

Was bis­her geschah

Im Sep­tem­ber 2014 gab es auf Initia­ti­ve von TiNa ein ers­tes Tref­fen mit der Poli­zei, Hes­sen­forst, Jägern und TiNa, um die The­ma­tik „Ver­mei­dung von Wild­un­fal­le“ zu dis­ku­tie­ren. Es wur­de beschlos­sen, zunächst zwei sehr unfall­träch­ti­ge Test­stre­cken mit ins­ge­samt 150 Reflek­to­ren aus­zu­stat­ten. Ein ers­ter Zei­tungs­be­richt. Das Ergeb­nis sieht momen­tan viel­ver­spre­chend aus, auch wenn auf die Kür­ze der Zeit noch kei­ne rele­van­te Aus­sa­ge mög­lich ist.

Erfah­run­gen

Für das Pro­jekt stüt­zen wir uns des­halb auf die Erfah­run­gen der Jäger und Hege­rin­ge, die ein sol­ches Pro­jekt bereits seit Län­ge­rem lau­fen haben und eige­ne Zah­len vor­wei­sen kön­nen:

- Rosen­heim: Anbrin­gung älte­rer Model­le vor 5 Jah­ren mit den­noch ste­ten Zah­len von min­des­tens 50 % weni­ger Unfäl­len seit Anbrin­gung der Reflek­to­ren. Wir gehen davon aus, dass die Nut­zung neue­rer Model­le mit ver­bes­ser­ter Folie einen wei­te­ren Rück­gang bräch­te.
– Pader­born: Groß­pro­jekt (rund 3.600 Reflek­to­ren) mit einem Unfall­rück­gang von 70 – 80 %.
– Gemein­de Frei­en­stein­au (seit mehr als einem Jahr zu ca. 90 % bereits mit Reflek­to­ren aus­ge­stat­tet) mit einem ähn­lich gro­ßen Unfall­rück­gang (bis zu 85 %).
– Eini­ge Stre­cken im Raum Birstein, auf denen seit Anbrin­gung letz­tes Jahr kein Unfall mehr ver­zeich­net wer­den konn­te.

Was TiNa im Rah­men des Pro­jek­tes anbie­tet:

Nut­zungs­ver­trag mit den Stra­ßen­meis­te­rei­en

Die For­ma­li­tä­ten mit den Stra­ßen­meis­te­rei­en, die sowohl für unser Gebiet als auch für den Vogels­berg zustän­dig sind, sind inso­fern geklärt, als wir die Stra­ßen­meis­te­rei­en „über­re­den“ konn­ten, sich an einem „run­den Tisch“ zu unse­ren Guns­ten für Sam­mel-Nut­zungs­ver­trä­ge aus­zu­spre­chen.
Das heißt, es muss nicht für jeden Stre­cken­ab­schnitt ein eige­ner Antrag gestellt wer­den, son­dern nur noch pro Hege­ring.
In dem jewei­li­gen Ver­trag wer­den alle im Hege­ring befind­li­chen Stre­cken­ab­schnit­te gelis­tet. Die Anträ­ge wird TiNa basie­rend auf ent­spre­chen­den Anga­ben (eine Lis­te zum Aus­fül­len wird dem­nächst an Teil­neh­mer geschickt wer­den) stel­len, um Inter­es­sen­ten die­se büro­kra­ti­sche Hür­de abzu­neh­men. Ledig­lich die Unter­schrift des jewei­li­gen Hege­ring­lei­ters unter dem Antrags­for­mu­lar wird benö­tigt.
Je prä­zi­ser die Anga­ben über die Stre­cken­ab­schnit­te sind, des­to rascher (3 – 4 Wochen) wird der Nut­zungs­ver­trag zuge­stellt wer­den kön­nen.
–> Inter­es­sen­ten, die nach Abschluss des Pro­jek­tes Unfall­stre­cken bestü­cken möch­ten, müs­sen die Nut­zungs­an­trä­ge selbst stel­len!

Her­stel­ler und Kos­ten

Nach lan­ger Suche haben wir einen Her­stel­ler gefun­den, der uns preis­lich enorm ent­ge­gen kommt (2,80 Euro zzgl. MwSt. pro Reflek­tor), wenn wir ver­eins­sei­tig die Foli­en selbst auf die Trä­ger kle­ben und dem Her­stel­ler somit einen Arbeits­schritt erspa­ren. Auf Basis der grob errech­ne­ten Stre­cken mit Unfall­schwer­punk­ten kamen wir auf eine zu erwar­ten­de Stück­zahl an Reflek­to­ren von rund 3.000. Die Kos­ten für die Reflek­to­ren tra­gen die Jagd­päch­ter.
–> Der Preis ist an eine hohe Abnah­me­men­ge gekop­pelt. Soll­ten im Nach­gang Klein­men­gen bestellt wer­den, kann der nied­ri­ge Preis nicht garan­tiert wer­den!

TiNa hat sich bereit erklärt, mit Hil­fe der Ver­eins­mit­glie­der bei einem gro­ßen Tref­fen die zu erwar­ten­de Men­ge an Reflek­tor-Trä­gern mit den sepa­rat gelie­fer­ten Foli­en zu bekle­ben – ein Arbeits­schritt, der für den nied­ri­gen Preis mit­ver­ant­wort­lich ist.
–> Die­je­ni­gen, die erst nach Pro­jekt­ab­schluss bestel­len möch­ten, müs­sen die­se Arbeit selbst über­neh­men oder die Kos­ten­dif­fe­renz zah­len!

Wir wün­schen uns eine rege Betei­li­gung – zum Schutz von Mensch und Tier.