Rück­blick 2016

Wie soll es anders sein: TiNa hat auch im Jahr 2016 wie­der viel auf die Bei­ne gestellt.

Kas­tra­ti­on von Wild­lin­gen

Die Kas­tra­ti­on wild­le­ben­der Haus­kat­zen stand wei­ter­hin im Mit­tel­punkt unse­rer Akti­vi­tä­ten. So konn­ten wir mit Hil­fe vie­ler enga­gier­ter Hän­de 125 Wild­lin­ge (50 Kater und 75 Kat­zen) kas­trie­ren sowie 34 Kat­zen­wel­pen auf­neh­men, wei­te­re 14 Kat­zen wur­de in unse­ren Pfle­ge­stel­len gebo­ren.

Fund­tie­re

Zudem nahm der Ver­ein 12 Fund­kat­zen und zwei Abga­be­kat­zen auf sowie 7 Fund­hun­de. Es wur­den 4 Fund­ka­nin­chen auf­ge­nom­men, davon konn­te eines wie­der dem Besit­zer zurück gege­ben wer­den, drei wur­den wei­ter ver­mit­telt. Alle Hun­de konn­ten inner­halb kur­zer Zeit ihren Besit­zern zurück gege­ben wer­den. Für 10 erwach­se­ne Kat­zen und 28 Kat­zen­wel­pen fan­den wir ein neu­es Zuhau­se. Die ver­blei­ben­den 20 Kätz­chen konn­ten zumeist über den Frank­fur­ter Kat­zen­schutz­ver­ein e.V. ver­mit­telt wer­den.

Kat­zen-Pfle­ge­stel­le

Da eine Kat­zen-Pfle­ge­stel­le aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht wei­ter betrie­ben wer­den kann, hat sich spon­tan ein ande­res TiNa-Mit­glied aus Rad­mühl bereit erklärt, die­se Auf­ga­be zu über­neh­men. In einer gemein­sa­men Akti­on an einem Sams­tag-Nach­mit­tag wur­de ein klei­nes Kat­zen­häus­chen gebaut, in dem Kat­zen­ba­bies bis zur Ver­mitt­lung blei­ben und ver­sorgt wer­den kön­nen.

Pro­jek­te

Wild­warn­re­flek­to­ren
Erfolg­reich abge­schlos­sen wur­de das durch die vie­len Wild­un­fäl­le in der Regi­on moti­vier­te Groß­pro­jekt des Ver­eins: Durch TiNas Initia­ti­ve und Ein­satz wur­den in zwei Durch­gän­gen inzwi­schen rund 250 km Stra­ßen­ki­lo­me­ter mit über 10.000 Wild­warn­re­flek­to­ren aus­ge­stat­tet. Die­ses Ver­eins­pro­jekt sorg­te bis in den Oden­wald für Auf­merk­sam­keit.

Kitz­ret­tung
In einem neu­en, groß ange­leg­ten Gemein­schafts­pro­jekt zur Kitz­ret­tung wer­den erst­mals von Kon­tro­ver­sen gepräg­te Par­tei­en an einem Run­den Tisch zusam­men­kom­men, um ein gemein­sa­mes Ziel zu ver­fol­gen: Jäger, Land­wir­te, Poli­ti­ker und Tier­schüt­zer sind dazu auf­ge­ru­fen, Erfah­run­gen, Infor­ma­tio­nen und Fak­ten zu lie­fern, um gemein­sam die Stel­len her­aus zu arbei­ten, an denen bis­her neben­her (oder sogar aus­ein­an­der), statt mit­ein­an­der gear­bei­tet wird. Im Ergeb­nis soll her­aus­ge­fun­den wer­den, wel­che Stell­schrau­ben sich auf­ein­an­der zu bewe­gen las­sen, um den sinn­lo­sen Tod von Kit­zen bei der ers­ten Mahd im Früh­som­mer zu ver­mei­den.

Sam­mel­bo­xen
Lei­der wur­den unse­re Sam­mel­bo­xen  nicht so ange­nom­men wie erhofft. So befand sich i.d.R. mehr Schrott und Müll in den Boxen, der dann von uns ent­sorgt wer­den muss­te, als Dru­cker­pa­tro­nen, Toner­kar­tu­schen, Han­dys, CDs usw. Zudem haben sich die Ankauf­be­din­gun­gen geän­dert, so dass oft nicht ein­mal mehr die Ver­sand­kos­ten durch die Ein­nah­men abge­deckt wer­den und somit ein Ver­lust resul­tie­ren wür­de. Daher haben wir uns ent­schie­den, von der Samm­lung bis auf wei­te­res Abstand zu neh­men und die Boxen von ihren Stand­or­ten zu ent­fer­nen. Soll­ten sich die Ankaufs­be­din­gun­gen jedoch wie­der deut­lich ändern oder ein ande­rer Ver­wer­ter sowohl vom Preis als auch vom Ver­wer­tungs­prin­zip gute Kon­di­tio­nen bie­ten, wäre es mit Unter­stüt­zung für die ver­schie­de­nen Orte durch­aus wün­schens­wert die­ses Kon­zept wie­der zu akti­vie­ren.

Infor­ma­ti­ons­stän­de
Zum Zwe­cke der Infor­ma­ti­ons­ver­brei­tung über unse­re Arbeit waren wir auf ins­ge­samt fünf Märk­ten und Ver­an­stal­tun­gen mit unse­rem Stand prä­sent. Für das Dorf­fest Kirch­maus­hau­sen konn­ten wir sogar einen Strei­chel­zoo mit Hüh­nern, Enten, Puten, Gän­sen, Scha­fen und Zie­gen errich­ten.

Beson­ders gefreut hat uns, dass pri­va­te Akteu­re der Regi­on aktiv sind, um TiNa zu unter­stüt­zen. So konn­ten sich Besu­cher des Völz­ber­ger Hoff­loh­mark­tes über TiNa an dem dort auf­ge­bau­ten Stand infor­mie­ren.

Unter­stüt­zung und Spen­den
TiNa ist allen sei­nen Unter­stüt­zern sehr dank­bar. Ohne klei­ne und gro­ße Geld­spen­den und auch dem zeit­li­chen Enga­ge­ment vie­ler Men­schen ist die Ver­eins­ar­beit nicht mög­lich. So haben wir uns sehr gefreut, als Fami­lie Kühn­hackl auch die­ses Jahr wie­der eine Tom­bo­la zu Guns­ten des Ver­eins auf dem Birstei­ner Weih­nachts­markt orga­ni­sier­te. Die Tom­bo­la spül­te über 1.100 Euro in die Ver­eins­kas­se!

Auch die hes­si­schen Gerich­te und Jus­tiz­be­hör­den sind uns wohl­ge­son­nen – Rich­ter haben näm­lich die Mög­lich­keit zu bestim­men, dass auf­er­leg­te Buß­gel­der gemein­nüt­zi­gen Zwe­cken zugu­te kommt. Hier­über konn­te der Ver­ein Zah­lun­gen von knapp 1.000 Euro ver­zeich­nen.

Der Vor­stand
Der gesam­te Ver­eins­vor­stand war die­ses Jahr beruf­lich und fami­li­är extrem ein­ge­spannt, so dass lei­der weni­ger Aktio­nen statt­fan­den, als wir es uns eigent­lich gewünscht hat­ten. Daher:

Der Wunsch
Wir wün­schen uns für das Jahr 2017 Mit­strei­ter für die Info­stän­de oder auch mal zur Orga­ni­sa­ti­on eines Aus­flugs zu fin­den, damit das Gemein­schafts­le­ben nicht wie­der zu kurz kommt. Auch wür­den sich die Krö­ten zwi­schen Fisch­born und Maus­win­kel freu­en, wenn jemand die Orga­ni­sa­ti­on, den Auf­bau und die Über­wa­chung des Krö­ten­zauns über­neh­men wür­de.

Aber auch für die­ses Jahr gilt: Wenn jeder nur ein wenig bei­trägt, so kann doch Gro­ßes ent­ste­hen.

Herz­lichst, Ihre TiNa