Kat­zen gehö­ren mit zu den ver­meh­rungs­freu­digs­ten Tie­ren. Schiebt man der unkon­trol­lier­ten Ver­meh­rung kei­nen Rie­gel vor, ver­liert man den Nach­wuchs sehr schnell aus den Augen. Die Klei­nen wer­den gebo­ren, ohne dass jemand das mit­be­kommt, und sind von dem Tag an den Lau­nen der Natur aus­ge­setzt. Dazu gehö­ren auch Schäd­lin­ge und Krank­hei­ten, um die sich nie­mand küm­mern kann, solan­ge er vom wil­den Nach­wuchs nichts weiß.

Den­ken Sie immer dar­an, dass, anders als Wild­kat­zen, die seit jeher an die Natur ange­passt sind, unse­re domes­ti­zier­ten Kat­zen gene­tisch nicht die nöti­ge Aus­stat­tung mit­brin­gen, um ein Leben in völ­li­ger Wild­nis zu bestehen.

Letzt­lich kön­nen sie gesund­heit­lich auch zur Gefahr für Frei­gän­ger wer­den: Kat­zen­seu­che und Kat­zen­schnup­fen sind lei­der die Regel bei wil­den, frei­lau­fen­den Kat­zen in unse­rer Regi­on.

Bereits wenn ihr ers­ter Wurf 4 bis 6 Wochen alt ist, kann eine Kat­ze schon wie­der träch­tig wer­den. Han­deln Sie also recht­zei­tig!

Fra­gen Sie auch Ihren Tier­arzt.