Waschbären

Possierlicher Ganove oder Problembär?

Jedes Früh­jahr wer­den ver­meint­lich ver­wais­te Wasch­bär­jun­ge von besorg­ten Tier­freun­den auf­ge­nom­men und mit der Fla­sche auf­ge­zo­gen. Meist sind sie aber gar nicht hil­fe­be­dürf­tig, son­dern haben nur kurz den Anschluss an ihre Fami­lie ver­lo­ren.

Manch­mal ist die Mut­ter auch allein auf Nah­rungs­su­che gegan­gen. Spä­tes­tens in den frü­hen Mor­gen­stun­den des nächs­ten Tages wer­den die Jung­tie­re aber wie­der auf­ge­sucht.

Die Unter­brin­gung von Wasch­bä­ren in Tier­hei­men soll­te unbe­dingt ver­mie­den wer­den, da die­se auf eine art­ge­rech­te Hal­tung der Tie­re nicht ein­ge­rich­tet sind. Ein Gehe­ge für zwei Tie­re müss­te über eine Grund­flä­che von min­des­tens 24 m², aus­rei­chend Klet­ter­mög­lich­keit, Ver­ste­cke und dau­er­haft fri­sches Was­ser ver­fü­gen. Auch die Ver­mitt­lung an Zoos oder Tier­par­ke ist so gut wie unmög­lich. (Quel­le: Natur­park Kel­ler­wald-Eder­see)

Mehr zum The­ma Wasch­bä­ren haben wir für Sie in einem Infor­ma­ti­ons­blatt zusam­men­ge­stellt: Infoblatt_Waschbär