Krötenzaun zwischen Fischborn und Mauswinkel

Das TiNa-Kröten-Team kennt keine Probleme – sondern nur Lösungen!

Schon im ver­gan­ge­nen Jahr waren die vie­len tot gefah­re­nen Krö­ten auf der Stra­ße zwi­schen Fisch­born und Maus­win­kel The­ma auf der TiNa-Mit­glie­der­haupt­ver­samm­lung. Auf der dies­jäh­ri­gen Haupt­ver­samm­lung im März wur­den Nägel mit Köp­fen gemacht, denn die Fir­ma Eich­horn gab den Start­schuss und erklär­te sich spon­tan bereit, die Kos­ten (ca. 800 €) eines Krö­ten­zauns zu über­neh­men. Das war bis­her eine der - so wie sich her­aus­stel­len soll­te ver­meint­li­chen - Hür­den, um das Pro­jekt anzu­ge­hen. Eine wei­te­re Hür­de schien es zu sein, Tier­freun­de für den Auf­bau und die Betreu­ung des Zauns zu gewin­nen.

Aber es kam ganz anders!

von rechts nach links: Ulri­ke Schlott­hau­er, Susan­ne Schnei­der, Manue­la Mat­schek, Ulri­ke Schott (Vor­stand TiNa), Edith Tho­mas (links) und Sohn Luca,

Die Zaun­fra­ge konn­te doch kos­ten­neu­tral gelöst wer­den. Die NABU-Orts­grup­pe Bracht­tal stellt uns ihren Zaun zur Ver­fü­gung, da die­ser dort nicht mehr benö­tigt wird. Par­al­lel lie­fen die Geneh­mi­gungs­an­trä­ge bei der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de sowie dem Birstei­ner Ord­nungs­amt. Die Stra­ßen­meis­te­rei in Wäch­ters­bach war dabei sehr hilf­reich und unter­stütz­te uns beim for­mel­len Geneh­mi­gungs­pro­zess.

Als dann die Geneh­mi­gun­gen am 23. März da waren, muss­te es auch schnell los gehen, denn bei güns­ti­gen Wet­ter­be­din­gun­gen könn­te die Wan­de­rung der Krö­ten schon star­ten. Spon­tan und ohne zu zögern bau­ten Ulri­ke Schlott­hau­er, Susan­ne Schnei­der, Manue­la Mat­schek, Edith Tho­mas und Sohn Luca, Bri­git­te Agri­co­la, Ulri­ke Schott (Vor­stand TiNa) tat­kräf­tig den Krö­ten­zaun auf.

Mit viel Herz­blut betreu­ten  das zwei­te Team (Maria Schä­fer, Jas­min Früh­ling, Edith Tho­mas und Sohn Luca, Ulri­ke Schott und Bri­git­te Agri­co­la) den Zaun.  Früh mor­gens und abends, nach Ein­bruch der Dun­kel­heit wer­den die Auf­fang­ge­fä­ße geprüft und dar­in „gefan­ge­ne“ Krö­ten über die Stra­ße zu ihrem Laich­platz gebracht. Da es aktu­ell nachts doch recht kühl ist, wan­dern bis­her nur weni­ge Amphi­bi­en zu den Wei­hern zwi­schen Stein- und Ried­bach.

Die Krö­ten­ret­ter-Trup­pe stell­te trotz­dem bald fest, dass der Zaun noch ver­län­gert wer­den muss­te. Das Pro­blem wur­de eben­falls schnell und prag­ma­ti­sche beho­ben, denn es war noch Zaun­ma­te­ri­al übrig, womit an wei­te­ren zwei Tagen das „Krö­ten-Team“ die Schutz­bar­rie­re erwei­tern konn­te.

Der Lohn die­ser Arbeit: Die­ses Jahr wer­den auf der Stre­cke zwi­schen Fisch­born und Maus­win­kel  deut­lich weni­ger Krö­ten und ande­re Amphi­bi­en über­fah­ren - Dank vie­ler hel­fen­der Hän­de. Wir freu­en uns sehr, für die­ses Pro­jekt so viel Unter­stüt­zung zu erhal­ten.


Bil­der­stre­cke: Auf­bau des Krö­ten­zauns