Immer wieder Gegenwind

Sei­tens Ver­si­che­run­gen, die wir ganz zu Anfang des Pro­jek­tes als die idea­len Spon­so­ren gewin­nen woll­ten, hält sich hart­nä­ckig das Gerücht, Wild­warn­re­flek­to­ren bräch­ten gar nichts. Die­se Aus­sa­ge basiert auf zwei Stu­di­en. In einem ein­zi­gen, klei­nen Absatz der ers­ten wer­den auch Wild­warn­re­flek­to­ren genannt:

Ein­satz opti­scher Reflek­to­ren
Im süd­li­chen Bereich der L 286 zwi­schen km 0,5 und km 1,0 wur­den opti­sche Reflek­to­ren ein­ge­setzt. Auf­stel­lungs­dich­te und Art wur­den nach Her­stel­ler­an­ga­ben durch­ge­führt.
Die Anzahl der Wild­un­fäl­le ist mit 7 bzw. 3 im Vor­her/­Nach­her-Ver­gleich zwar deut­lich unter­schied­lich. Bei der­art gerin­gen Unfall­zah­len, den jähr­li­chen Schwan­kun­gen zwi­schen 0 bis 5 im Vor­her-Zeit­raum und den Erkennt­nis­sen aus den Kon­troll­stre­cken kön­nen aller­dings kei­ne all­ge­mein­gül­ti­gen Aus­sa­gen zur Wirk­sam­keit gemacht wer­den.“


Sei­te 22 „Durch­ge­führ­te Maß­nah­men gegen Wild­un­fall­häu­fun­gen“

Wie genau es mög­lich ist, dar­aus die „Erkennt­nis“ zu zie­hen, dass Wild­warn­re­flek­to­ren wir­kungs­los sei­en, bleibt uns bis­her schlei­er­haft.

Unser Fazit:
Wild­warn­re­flek­to­ren sind alle­mal bes­ser als ihr der­zei­ti­ger Ruf (Stand Febru­ar 2019). Soll­ten Sie den­noch Zwei­fel haben, emp­feh­len wir, den Blick weg von den Stu­di­en, hin zum Gesche­hen vor Ort, näm­lich zu Kol­le­gen zu rich­ten, die die­se Wild­schutz­maß­nah­me erfolg­reich im Ein­satz haben.

Gut geführ­te Stu­di­en von ande­ren zu unter­schei­den, ist mehr als schwer. Die ver­ständ­lichs­ten Ant­wor­ten bekom­men Sie sicher­lich „im wah­ren Leben“.