⚠️ Warnung vorab: Das unten verlinkte Video enthält verstörende und belastende Bilder! ⚠️
Wenn man bedenkt, dass alleine das Ansehen der Bilder kranker Katzen verstören kann, dürfte klar werden, was es für die Tiere bedeutet, in dem Zustand zu sein, der gezeigt wird. Umso dringender unser Appell:
🐾 Heute ist Weltkatzentag – 8. August 🐾
Heute richten wir den Blick auf Millionen Katzen, die in Deutschland viel zu oft vergessen werden: die Straßenkatzen.
Gemeinsam mit zahlreichen Tierheimen und Tierschutzvereinen aus ganz Deutschland möchten wir mit diesem Video auf das Leid der freilebenden Katzen aufmerksam machen.
Tag für Tag kümmern wir uns um abgemagerte, kranke und verletzte Tiere, versorgen mutterlose Kitten und kämpfen mit allen Kräften gegen ein Problem, das längst außer Kontrolle geraten ist.
Dieses Leid ist menschengemacht – und deshalb muss es endlich auch politisch gelöst werden.
Wir fordern eine bundesweite Katzenschutzverordnung mit einer verpflichtenden Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen.
Nur so kann die unkontrollierte Vermehrung dauerhaft eingedämmt und weiteres Tierleid verhindert werden.
Ebenso fordern wir eine verlässliche finanzielle Unterstützung für Tierheime, Tierschutzvereine und Kastrationsprogramme. Nur mit einer ausreichenden Finanzierung können diese Maßnahmen flächendeckend umgesetzt werden und das Leid der Straßenkatzen langfristig reduziert werden.
Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass ein großer Teil dieser Arbeit überhaupt nur durch das unermüdliche Engagement unzähliger Ehrenamtlicher möglich ist. Tierheime und Tierschutzvereine werden vielerorts vom Ehrenamt getragen – ohne diesen Einsatz wäre die Versorgung und der Schutz der Straßenkatzen längst nicht mehr zu bewältigen. Gleichzeitig leisten auch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tierheime Tag für Tag Außergewöhnliches. Sie tragen nicht nur eine enorme körperliche Belastung, sondern auch die psychische Last, die das tägliche Leid kranker, verletzter und oft schwer vernachlässigter Katzen mit sich bringt. Eine bundesweit eingeführte Katzenschutzverordnung würde deshalb nicht nur den Katzen helfen, sondern auch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte anerkennen, sie nachhaltig entlasten und endlich durch einen verbindlichen politischen Rahmen unterstützen.
Jede unkastrierte Katze kann unzählige Nachkommen hervorbringen. Jede rechtzeitig kastrierte Katze verhindert weiteres Leid.
Schauen Sie sich das Video an, teilen den Link und helfen uns, den Straßenkatzen eine Stimme zu geben. Ein Klick auf das Bild startet das Video.
⚠️ Warnung: Verstörende und belastende Bilder! ⚠️
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Alternative
Wer sich die Bilder nicht ansehen möchte, kann dennoch helfen. Schreiben Sie eine Mail oder einen Brief an unseren Bundestagsabgeordneten, Johannes Wiegelmann. Fordern Sie ihn und seine Kollegen zum Handeln auf: www.johanneswiegelmann.de
Es ist Zeit zu handeln. Nicht morgen. Nicht irgendwann. JETZT.
Weitere Infos auch hier.
14.04.2026 – Jahreshauptversammlung
TiNa hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Der erste Vorsitzende Bernd Casper begrüßte die anwesenden Mitglieder in den Räumen der Praxis Ulrike Schott und berichtete über zahlreiche Aktivitäten im Bereich Katzen und Wildtierschutz:
Im vergangenen Jahr konnten insgesamt 123 Katzen eingefangen und kastriert werden. Die Tiere wurden anschließend entweder vermittelt oder, wenn nicht vermittelbar, wieder an ihren angestammten Ort zurückgebracht. Des Weiteren beschäftigt sich der Verein nach wie vor intensiv mit der Einführung von Katzenschutzverordnungen, ein Thema, das sich weiterhin als schwierig erweist, da hierfür noch immer umfangreiche Überzeugungsarbeit bei Kommunen und Behörden notwendig ist.
Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit gab es Veränderungen: Andrea Kaiser und Chiara Gerlach übernahmen diesen Aufgabenbereich, nachdem Uschi Hugo und Susanne Klocke ihre langjährige Tätigkeit beendet hatten. TiNa dankte Letzteren ausdrücklich für ihr großes Engagement – wir berichteten.
Erfolgreich verlief zudem die Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Birstein mit einer Tombola. Außerdem wurden zwei Workshops an Fahrschulen zum Thema Wildunfälle gehalten. Die Kitzrettung war erstmals auf der KitzCon in München vertreten und auch die Zusammenarbeit mit FreiKitz funktioniert weiterhin sehr gut.
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde der bestehende Vorstand erneut im Amt bestätigt. Neu gewählt wurde jedoch die Tierärztin Jasmine Frühling-Winter als 1. Beisitzerin. Sie folgt auf Andrea Kaiser, die nicht erneut kandidierte. Frühling-Winter ist in der Praxis Schott tätig und wird den Verein künftig mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen.
Darüber hinaus beschlossen die Mitglieder einstimmig eine Satzungsänderung, die künftig eine Einzelvertretung des Vereins per Vorstandsbeschluss ermöglicht.
Zum Abschluss der Versammlung informierte Bernd Casper noch über die Bedeutung der Meldung von Fundtieren bei den jeweiligen Gemeinden: Nur so könne der tatsächliche Bedarf für Katzenschutzverordnungen sichtbar gemacht werden. Außerdem erinnerte er an die aktuell laufende Brut und Setzzeit und appellierte an alle Mitglieder, für einen sensiblen Umgang mit Wildtieren zu werben.
09.04.2026 – Katzenaids und Katzenleukose; Untersuchungen bei Vermittlungskatzen
Immer wieder werden wir gefragt, ob unsere Vermittlungskatzen auf FIV (Katzenaids) und FeLV (Katzenleukose) getestet werden.
Die kurze Antwort:
Nicht pauschal bei jeder Katze. Und das hat gute Gründe. Lesen Sie sie hier.
03. März 2026 – Spendenaktion Partner der Region der VR Bank Fulda
TINA setzt sich seit vielen Jahren für die Kastration herrenloser Katzen ein. Durch gezieltes Einfangen von Wildlingen werden die Tiere tierärztlich versorgt und kastriert. Je nach Gesundheitszustand und Verhalten kommen sie anschließend in Pflegestellen oder werden an ihrem angestammten Ort wieder freigelassen. So wird eine unkontrollierte Vermehrung verhindert, Krankheiten werden reduziert und das Leid der Tiere nachhaltig gemindert.
Das Projekt „Partner der Region“ der VR Bank Fulda trägt aktiv dazu bei, das Elend verwilderter Katzenpopulationen langfristig einzudämmen und den Tierschutz in der Region zu stärken.
Machen Sie mit bis zum 15. November 2026 und unterstützen Sie uns im Kampf für die Samtpfoten. Hier klicken und helfen!
Herzlichen Dank!