Kitzrettung
Der eine kennt Bilder aus dem Internet, so mancher Jäger oder Landwirt hat es hingegen live erleben müssen: Wie schnell ist ein Rehkitz im Feld übersehen, wie schnell hat die Mähmaschine zugeschlagen! Verletzte Tierkinder lassen niemanden kalt, besonders wenn es sich um Rehkitze handelt.
Hasen und Rehe setzen ihre neu geborenen Jungen im Frühjahr zwischen Mai und Juli in hohes Gras. Dort sind die Kleinen, die keinerlei eigenen Geruch abgeben, vor Fressfeinden sicher. Allerdings fällt die Setzzeit auch in die Zeit der ersten Wiesenmahd. Der Schutzmechanismus des Jungwildes, sich bei nahender Gefahr noch tiefer auf den Boden zu drücken und nicht davon zu laufen, wird ihnen dabei zum Verhängnis. Die Maschinen rollen einfach über sie hinweg.
Zusammen mit der Jägervereinigung Lauterbach e. V. hat Tina deshalb 2017 die Netzwerk- und Infoplattform Kitzrettung-Hilfe gegründet. Neben Informationen rund um die Kitzrettung, können die an der ersten Mahd Beteiligten über die Internetseite zueinander sowie Hilfe finden.
Unser lokaler Tochter-Verein Freikitz e. V.
In ihrer Funktion als reines „Kennenlern-Hilfe“ und Informationsmedium unterscheidet sich Kitzrettung-Hilfe von lokalen Kitzrettungs-Organisationen, die in der Brut- und Setzzeit aktiv werden. Aus unserer Initiative heraus und geboren aus der Notwendigkeit, auch in unserer Gegend aktiv werden zu müssen, entstand unser Tochterverein FreiKitz – Freiensteinauer Kitzrettung e. V.
Ausgestattet mit etlichen Drohnen mit Wärmebildkameras und im Umkreis von 20 Kilometern sowohl um Freiensteinau, als auch um Kerbersdorf stehen die Teams von FreiKitz die gesamte Brut- und Setzzeit über der Landwirtschaft ehrenamtlich zur Verfügung.
Nähere Informationen sowie Kontaktdaten finden Sie sowohl auf freikitz.de, als auch auf der Liste der Drohnenpiloten auf Kitzrettung-Hilfe.



