Katzenschutzverordnung in Brachttal

Es hat Zeit, Schlaf und viel Geduld und Spucke gekostet, doch die Hartnäckigkeit zahlte sich aus. Seit April 2022 ist die Katzenschutzverordnung in Brachttal mehrheitlich beschlossen.
(Eine Zusammenfassung von Bea Schmidt-Stieler)

  • Im Frühjahr 2021 kam Anke auf mich zu, da ich pol. aktiv bin und bat um Unterstützung in Brachttal für die Katzenschutzverordnung. Ich stellte das Thema in der Fraktion vor und dort war man sich einig. Das muss unterstützt werden.
  • Erste Einreichung des Antrages in Juli 2021. Leider musste der Antrag aufgrund eines Formfehlers (Formulierung) zurückgenommen werden.: Gemäß § 13, 1b Absatz 1-4 Tierschutzgesetz, § 21, Absatz 2 Delegationsverordnung Abs. 12 2007 liegt die Zuständigkeit beim Gemeindevorstand bzw. der Stadtverordnetenversammlung und nicht bei der Gemeindevertretung.
  • Von da an haben wir gezielt Öffentlichkeitsarbeit betrieben mittels massiver Pressearbeit. Foto und Infos kamen von den Fängern in Brachttal.
  • Treffen vor Ort mit der Fraktion sowie Pressebericht in der GNZ.
  • Im Januar ein Tierheimbesuch, politisch unterstützt von Anke Feil.
  • Mehrere Gespräche mit den FWB (freie Wähler Brachttal), um eine Mehrheit zu bekommen.
  • Willkommene Unterstützung kam dann aus der Nachbarschaft: Wächtersbach und Bruchköbel führten die Katzenschutzverordnung ein.
  • Kontakte und Gespräche mit dem Veterinäramt und akribisches Dokumentieren von gefangenen Fundkatzen inkl. ihrer Kitten.
  • Erstellung eines Banners, das auf das Thema hinweist.
  • Am 25.04.22 wurde der Antrag erneut/umformuliert eingereicht und mehrheitlich beschlossen. Die FWB haben aufgrund der überzeugend guten und intensiven Vorbereitung zugestimmt.
  • Aktuell liegt eine Musterverordnung im Gemeindevorstand und muss dort beschlossen werden. [Verzögerungen aufgrund von personellen Ausfällen – Stand 29.06.2022]

Es war viel Arbeit über fast ein ganzes Jahr, aber es hat sich gelohnt.

Hier ein Blick auf die politische Arbeit.

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